
Straßen - Wege - Plätze
So lautet eines der Sonderthemen, welches die Gestaltung, den Bau und die
Unterhaltung von Straßen, Promenaden, Wegen und Plätzen in den
Fokus rücken wird. Gezeigt werden die unterschiedlichen Baumaterialien
und -maschinen für die Bauverfahren. Mit einer begleitenden Fachtagung
am Donnerstag 7. September zum Thema "Pflasterungen in Stadterneuerung"
wird die Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker zusammen mit Tourismusverbänden
zu aktuellen Trends in der Freiraumplanung informieren. Neben dem renommierten
Belgischen Architekten Marc Speecke werden weitere Referenten an Beispielen
aus dem In- und Ausland Lösungsansätze für die Planung, Gestaltung,
Materialauswahl und Ausschreibung von Pflasterflächen aufzeigen. An konkreten
Projekten wird dargestellt, wie durch gezielte Investitionen in die touristische
Infrastruktur die Attraktivität von Fremdenverkehrsorten gesteigert
werden kann.
Die Asphalt- und Bitumenberatung veranstaltet am Samstag eine Fachtagung zum
kommunalen Verkehrswegebau und zu den vielfältigen Facetten beim Asphaltbau.
Wie Außenbereiche aussehen können, zeigt die Sonderschau, die von
den Ausbildungszentren der Bauindustrieverbände aus Hamburg sowie aus
Schleswig-Holstein mit Hilfe eines Klinker-Herstellers auf rund 200qm aufgebaut
sein wird und nach der Messe erhalten bleibt. Mit Betonstein und farbigem
Asphalt werden hier weitere Möglichkeiten zur Bauausführung von
Promenaden, Wegen und Plätzen dargestellt.
Bauen zum Wohlfühlen
Unter diesem Motto werden Aspekte zum Bauen und Modernisieren von touristisch
genutzten Einrichtungen wie Hotels, Pensionen und Freizeiteinrichtungen
gezeigt. Trends für die Bereiche Fliesen, Bad und Wellness markiert die
Sonderschau der im Schleswig-Holsteinischen Baugewerbeverband organisierten
Fliesenleger zusammen mit dem Lübecker Innenarchitekten Ralf Krause.
Auf einem 200qm großen Stand werden Materialien und Objekte in einer
Art präsentiert, die Sinne anspricht und das Wohlfühlen in den Vordergrund
stellt. Informationen über neue Heiztechniken und Dämmung zur Energieeinsparung
werden auf einem Gemeinschaftsstand unter Koordination der Innovationsstiftung
Schleswig-Holstein gegeben. Unter anderem wird ein neuer Stein als Latentwärmespeicher
sowie erstmals auf der Messe ein Holzbefeuerter Sterlingmotor zur Stromgewinnung
zu sehen sein.
Neuheiten und Standards für das "Bauen zum Wohlfühlen"
werden in allen 10 Hallen vor allem für Handwerker, Architekten, Planer
und Wohnungsunternehmen sowie für die Bauherren selbst vorgestellt.
Noch zahlreicher als in den Vorjahren sind Aussteller mit modernster Brennwerttechnik,
Solartechnik und regenerativen Heizanlagen in den Hallen 5 und 6 vertreten.
Alternative Kraftstoffe und Baumaschinen-Motorentechnik
Auf der NordBau wird es zum ersten Mal ein Kompetenzzentrum zu Alternativen
Kraftstoffen unter der Schirmherrschaft von Minister Dr. von Boetticher geben.
Inmitten des Freigeländes Nord mit den Ausstellern von Baumaschinen und
Baugeräten für den Hochbau, Tiefbau und Straßenbau sind in
der Halle "Kompetenzzentrum" Motorenhersteller sowie Firmen, die
Dieselmotoren umrüsten, Anbieter von Filtrations- und Schmiersystemen,
der Verband der Baumaschineningenieure und die Fachagentur nachwachsende Rohstoffe
des Bundeslandwirtschaftsministeriums vertreten. Konzentriert können
Unternehmer und Fuhrparkleiter alle Informationen zu Einsatzmöglichkeiten,
Reduzierung von Treibstoffkosten, zu Umrüstmöglichkeiten, den Gewährleistungen
und zu künftigen Emissions- und Gesetzesregelungen erhalten.
Kommunaltechnik und Kanalsanierungstage
Die Ausstellergemeinschaft der Kommunal- und Umwelttechnik hat sich vergrößert.
Dort werden für Mitarbeiter und Dienstleister der Kommunen in einem an
drei Tagen stattfindenden Seminarprogramm Fachvorträge zu den "Neuen
Euro-Normen bei Abgas und Feinstaub" sowie zum Thema "Laub: Anfall,
Auswirkung und Beseitigung" gehalten. Von besonderem Interesse werden
Geräte sein, die mit äußerst umweltfreundlichen Motoren betrieben
werden und bereits künftige Emissionsvorschriften erfüllen.
Ebenfalls für Vertreter der Städte und Gemeinden haben sich die
Kanalsanierungstage auf der NordBau etabliert. Fachseminare zu den Sanierungsmöglichkeiten
in Kanälen, zu Ausschreibungs- und Vergabeverfahren, zur Beitrags- und
Gebührenkalkulation sowie zur Instandhaltung aus Sicht der Gütegemeinschaft
werden über die NordBau-Tage angeboten. An allen Tagen stehen Ingenieure
und Fachleute der begleitenden Ausstellung im Foyer der Halle 1 für individuelle
Fragen zur Verfügung. Getragen wird diese praxisorientierte Veranstaltung
und Ausstellung unter anderem vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag, dem
Institut für Rohrleitungsbau, dem DWA Nord und von den Zweckverbänden
aus Norddeutschland, dem Güteschutz Kanalbau, der Hamburger Stadtentwässerung,
HanseWasser Bremen und der UmweltIngenieurConsult in Kiel.
Begleitendes Kongressprogramm
Insgesamt 29 Tagungen und Fachseminare werden von Verbänden und Institutionen
in diesem Jahr als Fortbildungs- und Mitgliederveranstaltung organisiert.
Den Auftakt bildet die Eröffnungsveranstaltung mit dem Trendforscher
Prof. Peter Wippermann. Die "jünger werdenden Älteren in der
Gesellschaft" bieten mit Ihren veränderten Erwartungshaltungen
vielfältige Chancen für die Bauwirtschaft.
Mit dem Wirtschaftverband der Baustoffindustrie, dem 25. Tag der Deutschen
Baumeister, der Bundesfachgruppentagung Holzbau im ZDB, dem Thema Vergabepraxis
am Bau der GMSH, Themen zum Arbeitsschutz, der Brandschutzfachtagung von Innenministerium
und Investitionsbank, zahlreichen Tagungen für Architekten der Kammern
und Verbände ist das begleitende Kongressprogramm im Tagungszentrum
und im angrenzenden Messehotel so zahlreich und vielseitig wie noch nie.
"Bauen made in Denmark", neues Konzept
des traditionellen Partners
Noch größer und mit einem neuen Konzept tritt die Dänische
Ausstellergemeinschaft unter Koordination des Dänischen Generalkonsulats
in Halle 10 auf. Bauen made in Denmark lautet das Motto, unter dem dänische
Bauprodukte aber auch Dienstleistungen angeboten werden. Ergänzend haben
sich fünf dänische Firmen aus dem Baumaschinen- und Zubehörbereich
gemeinsam auf dem komplett ausgebuchten Freigelände eingereiht.

Bauen für den Tourismus - ein Thema auf der 51. NordBau
NEUMÜNSTER. – Der Norden ist Deutschlands schönstes Ferienziel.
Aber es gibt Nachholbedarf bei der Modernisierung von Hotels und Ferienwohnungen.
Daher widmet die Fachmesse NordBau vom 7. bis 12. September 2006 auf dem Messegelände
Holstenhallen in Neumünster dem Thema „Bauen zum Wohlfühlen“
einen großen Bereich, der in Ergänzung zur „Investitionsoffensive
Tourismus“ interessante Möglichkeiten zur Gestaltung von Wellnessbereichen,
Bädern und Außenanlagen aufzeigt, um Gäste und Urlauber emotional
anzusprechen.
Hinter dem Begriff „Bauen zum Wohlfühlen“ stehen Sonderschauen,
die insbesondere die Hotellerie-Branche interessieren sollen und auf denen
über Möglichkeiten zum Umgestalten, Ausbauen und Renovieren von
Gebäuden, Wegen und Plätzen informiert wird. Das Haus ist die Visitenkarte
des Gastgebers. Und schon der erste Eindruck vom Feriendomizil entscheidet,
ob der Gast sich wohl fühlt.
"Meisterhaft: Fliesen und mehr im Garten der Sinne" präsentiert
Trends, neue Produkte und moderne Gestaltungsmöglichkeiten zum Wohlfühlen
für Wellnessbereiche, Hotelbäder oder öffentliche Gebäude.
In Zusammenarbeit mit dem Lübecker Innenarchitekten Ralf Krause und Meisterbetrieben
im Fliesenleger-Handwerk des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein wird diese
Sonderschau auf 200qm entstehen. Hier werden Anreize für innovative und
den Standard verbessernde Maßnahmen in Verbindung mit der „Investitionsoffensive
Tourismus“ der Landesregierung geschaffen. Investitionen in den Tourismus
bedeuten auch Verbesserungen der Infrastruktur, Reduzierung von Energiekosten
sowie Qualitätsverbesserungen.
Auch technische Voraussetzungen für eine neue Urlaubs- und Freizeitatmosphäre
werden gezeigt. Das Thema Energie und Heiztechnik steht dabei im Mittelpunkt
und wird eine ganze Halle füllen. „Zukunft Bauen – Wohnen
– Heizen“ lautet die zentrale Anlaufstelle für unabhängige
Beratung, die von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein koordiniert wird.
Neben klassischen Heizungsanlagen stehen innovative Anlagen, Wärmepumpen,
Solaranlagen und Kaminöfen im Focus. Gezeigt werden Aspekte für
ein kostenbewusstes und ökologisches Heizen mit regenerativen Energieträgern
und mit größeren Versorgungsanlagen.
Bei einer Umgestaltung oder Renovierung von Gebäuden gehört der
vorbeugende Brandschutz ebenso dazu wie neue Sicherheitstechnik. Am Informationsstand
„Sicherheit beim Planen – Bauen – Wohnen" gibt es umfassende
Auskunft speziell auch für die Hotellerie. Auf der Tagung „Neumünster
Brandschutztag“ am Montag 11. September wird zum Thema „Regionalhaus
Schleswig-Holstein – Innovativer Brandschutz für Hotels und Ferienhäuser“
referiert.
Unter Koordination des Fachverbands Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau
Schleswig-Holstein wird über die Möglichkeiten und Vorzüge
von „Schwimmteichen für Hotellerie, Freizeitanlagen und Kommune“
informiert.
Ergänzend gestalten die Ausbildungszentren der Bauindustrie aus Hamburg
und Schleswig-Holstein für die Sonderschau "Straßen –
Wege – Plätze" jeweils eine Fläche mit Pflasterklinker
und Betonsteinen.
